Freitag, 19. Oktober 2012

Für den Imperator !!! ... und Kampf gegen die BUGS !!!


Ich möchte hier eine weitere "Baustelle" vorstellen, es handelt sich um eine Imperiale Armee von GW 40k.

Für alle Interessierten, ob "Imperium-Infiziert" oder einfach nur an Modellbau oder Figurenbemalung.

Was man hier erwarten kann.... ?!

Viele bemalte Einheiten des Imperiums, vorzugsweise Cadianer, Stosstruppen, GW-untypische Panzer, Umbauten und Eigenkreationen.

Und vor allem.... BUGS !!! 
Wer schon einmal Starship Troopers gesehen hat weiß sofort genau von was ich spreche.

Was es daher nicht zu sehen gibt: Orks, Space Marines oder andere Völker des GW-Universums.

Fangen wir bei der Zusammensetzung der Truppen an:

Der Gegner ist grausam und deshalb ist es unabdingbar nicht ganz wie im Film ungeschützte Truppen in's Feld zu führen. Daher habe ich als mobile Barriere diese Panzer im Maßstab 1:48 geordert:

Russische KV-1, ohje ob diese Panzer von 1942 die Menschheit der Zukunft retten können? Wird sich zeigen....

Und da wären wir schon beim Thema: wieso solche alten Panzer? 
Ja dieser Panzertyp ist quasi zu Zeiten von Raumschiffen, Kettenschwertern und Plasmawerfern antik jedoch versuche ich eine Mischform aus alt und neu zu schaffen. 

Um die Bugs aufzuhalten ist jedes Mittel recht, jedoch sind Truppen und Nachschub sehr rar, vor allem auf weit entfernten fast abgeriegelten Planeten, sollte eine Quarantäne erhängt werden sind die Menschen völlig auf sich allein gestellt.

Demnach wird es eine Kombination aus altem und neuen geben.

Problem Panzerkauf, Tabletop-Maßstab ist quasi ein Glücksspiel, theoretisch in etwa Maßstab 1:48 aber irgendwie nicht richtig. Wenn man richtige starke Kriegspanzer haben will sollte man zu 1:35 greifen, ansonsten 1:48 die bessere Wahl.

Was soll's, Mut zum Risiko und her mit den Blechbüchsen... ähm Panzern. Positiv zu erwähnen, serienmäßig ein Ätzsatz pro Packung + massig Decals.

Als nächstes müssen die Figuren her:

Einmal ein Stosstrupp von Cadia und eine Kommandoabteilung... und nanu... ein russischer Geländewagen.....klar, Mobilität ist alles.

Noch einmal die Rückansicht beider Packungen von GW:


Da wäre doch schon mal viel Stoff für lange Modellbaunächte zusammen. Was sonst noch dabei ist ohne Ankaufbildern, viele viele Imperium-Bits aus denen ich die ersten Figuren zusammengestellt habe, sprich knapp 20 Soldaten ohne die beiden gekauften Figurenpackungen anfassen zu müssen. Zusätzlich noch ein abgestürzter Landspeeder der Space Marines welches meine findigen Soldaten wieder in Gang bringen und die Truppe tatkräftig aus der Luft unterstützen wird.

Zusammenbau und Bemalung

Na endlich, fangen wir mit dem Russischen Geländewagen an, zum Glück ist eine Figur dabei, ich konnte den Körper meines Soldaten nehmen und die Beine aus dem Bausatz, den Wagen leicht modifiziert und teilweise schon grundiert:










Welch ein Glück, Soldat passt rein! Lenkrad gibts erst am Ende wenn alles sitzt und bemalt ist.

Als nächstes eine Base mit einem schweren Geschütz:



Der erste russische Panzer, modifiziert und sofort mit einem imperialen Panzerkommandanten ausgestattet.
Die Bordkanone war zu klein, daher durch eine Imperiale Kanone ersetzt und ringsum abgespachtelt.


Jedes Teil welches dunkler ist als der Panzer selbst ist nachträglich ergänzt, die Messingteile gehören zum Bausatz.



Größenvergleich mit einem bereits fertigen Sergeant der Truppe

Nun zu den bereits fertig bemalten Probe-Figuren. Das Farbschema ähnelt stark dem originalen Cadianer-Schema, wird aber beibehalten. Die Basen werden später alle zusammen gestaltet damit keine Unstimmigkeiten im Gesamteindruck entstehen.





7 weitere Rekruten, bereits mit Grundfarben versehen und die Kleidung zusätzlich mit erstem Wash.


Starkes Detail, ein Soldat mit bionischem Arm, man erkennt dieser Veteran hatte schon einige schlechte Stunden. Viell. wird er aber später seine eigene Gruppe anführen?




Und schon kommt der nächste Haufen.
Zu sehen schwarz grundiert mit dem ersten Grundfarbton der Uniform.
Zu den Figuren: links ein Catachaner, was ihn zur Bugjagd bewogen hat ist noch unklar.^^
Die dritte Figur ist ein Umbau, der Vierte im Bunde ein GW Sondermodell und der Letzte in der Reihe bekam ein "Waffenupgrade". Ein ziemlich bunter Haufen.


Fortsetzung folgt....

Zu sehen sind dann weitere Truppenteile und vor allem BUGS!!! 

Freitag, 12. Oktober 2012

Wenn der Weiße Zwerg ruft ! - Warhammer Fantasy - Teil 2

.... dann schallt es in den Bergen und alle Zwergenclans kommen zusammen.

Teil 2

Endlich geht es wieder etwas voran mit den Zwergen, und so sind 28 Musketen/Pistolenschützen fertig bemalt.

Wer diese noch nicht kennt, siehe hier:

Zu erst habe ich wie immer die Basen vorbereitet, also Schiefer aufgeklebt wie bei den vorangegangenen Klankriegern, Korkstreu an den Rändern und anschließend kleinere Grasflächen geklebt. Hier ein Bild noch ohne Gras und auch ohne bemalten Base-Rand. (abgesehen von der alten Base welche noch immer grün ist)


Und hier ein kleines Gruppenfoto meiner Schützen:


Mal schauen wieviele Zwerge noch diesen Monat fertig werden. Diese werden natürlich dann auch hier erscheinen.

Montag, 8. Oktober 2012

Fertige Malprojekte im Oktober 2012


              Hier zeige ich euch einige bemalte Figuren die im Oktober fertig geworden sind.

Den Monat habe ich ruhig begonnen mit 2 Figuren in 1:72 (20mm) von der Firma Valdemar.

Hier einige Bilder, der zweite Ritter ist mein persönlicher Favorit. Figuren sind aus Metall.





Dabei fiel mir auf, dass die Proportionen und die Figurengröße stark variiert. Menschen sind bekanntlich auch nicht alle gleich groß, wahrscheinlich ist man durch die vielen identischen 1:72 Plastikminis keine Unterschiede mehr gewohnt???

Dir nächsten Einzelminiaturen werden eingestellt so bald ich mit meinen GW Zwergen voran gekommen bin.
Also bis bald.

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Neuer Figurenstand im Oktober
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Und zwar sind folgende Figuren über den Maltisch "gerutscht".

Angefangen bei einem Ritter von Armalion (denke ich), Name Alter und Herkunft unbekannt, viell. kennt ihn ja jemand?
Zu erst grundiert und anschließend fertig bemalt. Figur ist aus Metall.




Als zweites, etwas größere und vor allem etwas schwerer.

Und zwar ein Killabot von Games Workshops für 40k Space Orks.
Das Modell ist massiv und komplett aus Metall.

Zu erst habe ich den Killabot schwarz grundiert, anschließend mit Boltgun Metall gebürstet, wie man gleich auf dem Foto sieht.





Im Grunde ein schönes Modell, da die Farben stets frei wählbar sind und bei Ork-Technik nie makellos sein muss / sollte, daher kann man gut experimentieren. Die Augen im Sehschlitz verraten das der Killabot momentan im Einsatz ist.^^

So was war noch...

ein Zauberer, keine Ahnung wer er ist und auch nicht woher er kam. Irgendwie war er auf einmal da und ich habe einfach drauf losgepinselt. Viell. kennt ja jemand die Figur, jedenfalls kein GW.


Achja ein Söldner aus GW Fantasy ist ebenso fertig. Es handelt sich hierbei um einen Bihand-Schwertkämpfer.




So das war erst einmal der vorläufige Stand der bemalten Figuren in diesem Monat, mal schauen wieviele noch den Maltisch kreuzen und welche "Exoten" hervorkommen.
Bis bald

Samstag, 29. September 2012

Eine Hanse-Kogge in 1:72 lernt das Segeln

Die Zvezda - Hanse-Kogge Maßstab 1:72 - RC-fähig

Ein kleiner Traum wurde wahr, ich freue mich dieses Bau und Bemalungsprojekt vorstellen zu können.

Im Internet habe ich einen Bericht über Modellbauschiffe gesehen, der Umbau eines normalen Modellbauschiffes zu einem RC-fähigen Modell. Dieser hatte mich genügend angespornt um endlich einen Bausatz welchen ich vor 2 Jahren in einem Schweriner Kaufhaus erstanden habe anzugehen.

Es handelt sich hierbei um die Zvezda-Kogge


Vorteile des Schiffes sind, dass der untere Rumpfteil einteilig, der komplette Rumpf dreiteilig ist, es ist genügend Stabilität vorhanden und genügend Freiraum um jegliche Technik unterzubringen.

Zusammenbauen, abdichten, noch einmal mit Leim drüber gehen und den ersten Badewannentest durchführen.




Innen noch einmal verklebt, außen wurde der Schlitz zwischen den einzelnen Rumpfteilen "verspachtelt."
Ich habe es mit Magic Sculp verschlossen, Green Stuff geht sicherlich ebenso.
Sogar der große herkömmliche Nimh-Akku hat genügend Platz.

Das noch nicht eingesetzte unbehandelte Deckteil liegt daneben.



Ein großer Teilschritt später, im Decksteil selbst habe ich ein viereckiges Stück ausgeschnitten, am besten nicht kaputt machen um es später wieder einsetzen zu können.

Hinzugekommen sind ein 12V-Motor für Modelleisenbahnen, bestellt beim großen C. Da ich nicht riskieren wollte das die Kogge sofort einen Schiffsbruch erleidert.^^

Mit einer Gummikupplung an eine Welle von Graupner befestigt + 20mm Schiffsschraube.

Ansonsten eingebaut, ein herkömmliches Servo, auf dem Bild noch nicht fest verbaut, sowie ein Empfänger und ein Fahrtregler. Beim Fahrtregler hatte ich noch einen normalen von Tamiya übrig. 

Die Fernsteuerung selbst ist eine 40Mhz Hitec Agressor Pistolenfernbedienung. Sie tut gut ihren Dienst, da das Schiff nicht real segelt sondern motorbetrieben und lediglich nur noch gelenkt werden muss.


Weiter geht's


Schöne Ansicht von oben, die beiden Kastelle sind bereits gebaut, sowie der Hauptmast gesetzt.
Blick in das Innere, vordere Ladeluke beinhaltet den Ein/Aus-Schalter, zusehen ist auch ein wenig der Tamiya-Fahrtregler.

Im großen Decksausschnitt sieht man den roten Empfänger, den kleinen Motor samt Kupplung und Welle, der Akku darunter.

Der Akku ist übrigens so eingebaut das ich ihn durch die Öffnung direkt an die unterste Stelle schieben kann, links und rechts wird er mit einem Stück Styropor in der richtigen Position gehalten.



Unten die 20mm Schiffsschraube. Dadurch passt das Original-Ruder nicht mehr, ich habe mit zwei Plastikstreifen dieses verlängert und anschließend mit Holzstreifen beklebt damit es optisch zusammen passt.
Die Testanlenkung noch mit "Seemanns"-Garn....


Die Masthalterung.
Bedenken vieler fachkundiger Modellbauer ist, da dieser Schiffsbausatz nicht zum Segeln ausgelegt wurde das bei einer Windböe dieser abbrechen könnte, viell. sogar das Schiff zum kentern bringen täte.

Im Mast selbst (da dieser aus zwei Teilen besteht, erst verklebt werden muss und zu dem innen hohl ist) habe ich einen Holzstab integriert, damit sollte die Plastik schon etwas abkönnen. Außerdem die Vorsichtsmaßnahme mit den beiden Metallhaltern.



Schön zu sehen die vordere Ladeluke, ein kleiner Messingring ermöglicht das einfache Öffnen und Schließen.
Der Ein/Aus-Schalter ist praktisch erreichbar.... ebenso der Tamiya-Stecker des Akkus falls man diesen direkt laden möchte.

Ist eben eine richtige Ladeluke ^^







Den hinteren Teil habe ich beweglich gestaltet, damit ich gut an den Ausschnitt und zum Akku komme, sowie  der Servo erreichbar bleibt. Schön zu sehen wie sich auch die Antenne nach oben schlängelt.

Dieser bewegliche Teil hat sich später als äußerst sinnvoll herausgestellt, wer diese Kogge nachbauen möchte sollte es zumindest in Erwägung ziehen.



Die ersten Bemalungsschritte.
Ich habe GW-Farben genommen da ich das Schiff sowieso später 2x mit Mattlack versiegeln wollte.

Mein Holz:
Scorched Brown
Bestial Brown
Snakebit Leather
Bleached Bone
Badas Black

+ 2x Mattlack

Wenn man sich neu gebaute Koggen wie die Poeler Kogge Wissemara anschaut wird man merken das der Farbton des Holzes von dunklem Braun-Schwarz reicht.


Die komplette Seitenansicht.


Leider sind die Bilder bis zum nächsten Baustand spurlos verschwunden^^
Nein so war es nicht ganz, ich habe so intensiv an dem Schiff gearbeitet das ich vergaß Bilder zu machen und gleich fast bis zum Ende durchgearbeitet habe.

Was ist alles passiert?
Takelage wurde wie auf dem Bauplan gelegt.
Die letzten Malarbeiten abgschlossen, Klarlack ordentlich durchgetrocknet.
Ein Segel habe ich mit unzureichenden Nähkünsten selbst entworfen. Das Plastiksegel aus dem Bausatz macht zwar einen guten Eindruck, jedoch nur als Vitrinenmodell. Für draußen ist es absolut nicht geeignet.

Falls jemand Fragen hat bezüglich den Bauphasen kann er mir gern schreiben!


Die Jungfernfahrt

Einen richtigen Namen hat sie noch nicht aber ich konnte es nicht lassen Sie endlich in See stechen zu lassen.
Damit ist bewiesen das die Hanse auch einmal bei uns tätig war.... und das sogar ohne Meeranbindung.^^


Die ersten vorsichtigen Manöver, ein letzter Badewannentest fiel aus.
Mut zum Risiko war hier die Devise und ein Schiff gehört eben in's Wasser!



Auf zu unerforschten Gebieten!
Eines meiner Lieblingsbilder.





Damit ist klar, der Bausatz von Zvezda ist sehr gut für ein historisches RC-Modell geeignet, ob dies auch mit Segelmanövern klappt kann ich jedoch nicht sagen.

Neben der normalen Hanse-Kogge bietet Zvezda auch die Kreuzfahrer-Kogge an.
Da die Rumpfteile identisch sind würde ein Umbau auch da funktionieren.

Der Bausatz ist äußerst stabil, die Rumpfteile sehr dick, ich schätze er ist wie das Original einst war, ein Erfolgsprojekt.


Das erste Video mit nachbearbeiteter musikalischer Unterstützung:


klick>>>> Die Jungfernfahrt <<<<klick



Was nun noch folgt?

-Momentan sitze ich an dem Umbau und der Bemalung für die Besatzung.

-Außerdem sind noch einige "Törns" geplant.

-Die dekorativen Schilde mit denen Koggen gern versehen wurden sind ebenso noch nicht fertig gestellt, da werden wir noch einen Decalbogen erstellen und diese auf die Originalschilde welche dem Bausatz beiliegen anwenden.
Später wird der Bogen dann auch in unserem Shop erhältlich sein.